Februar 28, 2024

Wer kennt Kasha Baranow?

Okay … angefangen hat das Ganze kurz nach dem Erscheinen von Nacktfrost
… und ich habe es hier und da schon mal erwähnt …

Da erreicht mich doch plötzlich eine sehr liebevoll formulierte Mail, die mit äußerst charmanten Worten sagt:

„Ich habe es immer geahnt – und jetzt habe ich dich erwischt!“

Momente, die du nicht erleben willst?

Na … ich habe Glück und die Mail geht weiter mit:

„Du hast mein Lieblingsbuch geschrieben!“

Yeah!! 🙂 Say it again: Yeah ….!

„Und das ist schon ganz schön lange her!“

Hähmmmhh …?
So lange hast du doch auch noch nicht … Und dann wird dir klar: Hier hat dich jemand wirklich erwischt. Warum? Weil du das getan hast, was arrogante Verbrecher tun: Sie kehren an den Ort des Verbrechens zurück, schauen sich um und klauen diese hübsche Kette, die die Tote sicher nicht vermissen wird.

Oder?

Vielleicht doch, falls es die Lieblingskette war, an die sich alle erinnern.
Und oh – das war das Lieblingsbuch …
Na gut, ähm … Das sieht alles nach einer Erpressung aus.

Oder?

Weiterhin erläutert die Absenderin, dass sie sich freut, mich erwischt zu haben.
Ja … das geht den meisten Jägern so …

Aber sie freut sich aus einem besonderen Grund: Sie hat es schon bei Tulpenblut geahnt. Bei Totenschmerz war sie sich dann nicht mehr so sicher. Sterbensgrün war so breit angelegt, soviel größer als die anderen Bücher. Der Verdacht ebbte ab …

Und dann kam Nacktfrost.

Und dann habe ich einen Fehler gemacht. Und der hat mich verraten.

Und sie hat es gemerkt. Weil ich ihr Lieblingsbuch geschrieben habe. Und das ist länger her. Die typische Geschichte von „Ich war jung und ich brauchte das Geld“ oder so.
„Und da schreibt man ausgerechnet Bücher? Was kann man damit schon verdienen?“, wird jetzt manch einer sagen. Ja – ich habe das getan. Da hat alles angefangen. Aber ich wollte damals nicht, dass das jemand weiß. Also habe ich einen kleinen Vertrag mit mir geschlossen und mir gesagt, dass ich meinen Namen nicht verwende. Schon, damit die Nachbarn nicht meine Mutter ansprechen und womöglich sagen: „SAG MAL! IST DAS ETWA DEINE TOCHTER, DIE DIESES UNANSTÄNDIGE ZEUG ….?“

Aber davon soll eine andere Geschichte erzählen. 🙂

 

 

Ein Gedanke zu “Wer kennt Kasha Baranow?

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